Ich denke, ich weiß jetzt, wer sowohl hinter dem Klima als auch hinter Corona steckt!

Ich glaubte ganz zu Beginn, dass der Corona-Superschurke auf jeden Fall eine große Nummer im WC-Papier-Business sein musste und dieser sich an die Spitze der Weltmacht katapultieren wollte. Mehrere Wochen lang war dies immerhin der heiße Scheiß, da konnte der Verdacht mal nahe liegen.

Ab Beginn der Maskenpflicht hatte ich kurz die Gilde der Brillenhersteller im Verdacht. Die Kombination Maskenbefestigungsgummi – Brillenbügel in Verbindung mit ruckartigem Absetzen der Maske auf Supermarktparkplätzen hat möglicherweise für die eine oder andere Neuanschaffung in diesem Bereich gesorgt.
Aber Menschen sind lernfähig. Und wer sich einnmal auf dem Parkplatz bang nach seiner Brille bücken musste und dann heilfroh war, dass sie glasgünstig gelandet war, wird für den Rest seines Lebens sehr vorsichtig seine Maske absetzen. Im Gegensatz zum WC-Papier also eher kein Markt der Unendlichkeit…

Irgendjemand muss aber doch der Schurke sein, der uns alle manipulieren und ausräubern will!

Die Erkenntnis kam erst in diesem Jahr. Genauer gesagt in den Sommerferien. In den Ferien, die sich über die Monate Juli bis August erstreckten. Die Zeit, die offiziell als Sommer deklariert ist. Hoch- sogar mitunter. Und wie ich so gedankenverloren in den bindfaden bis strickwollestarken Regen guckte, war es mir plötzlich glasklar. Ich war quasi…. erwacht!

Es war das fiese Spiel der Outdoorwohnen-Ausstatter.

Das perfide Spiel hat schon vor dreivier Jahren begonnen, als wir uns durch trockene und für unsere Breitengrade viel zu heiße Sommer schleppen mussten.
Mit jedem warmen Sommer glaubten wir mehr, dass das “Draußen” es Wert ist, zu unserem Sommerwohnbereich ausgestattet und hochgepimpt zu werden.

Vor unserem inneren Auge sahen wir uns den gesamten Sommer in unseren Gärten und auf unseren Balkonen verbringen, wir würden jeden Tag die verrücktesten Sachen direkt von unseren Hochbeeten auf den küchenherdgroßen Grill semmeln und den ganzen Tag selbstgemachte Limonade aus dem großen Getränkespender mit Zapfhahn trinken. Mit einem Hauch selbstgezogener Minze.
Dazwischen würden wir immer wieder in den Pool springen, den eigenen, nicht ins städtische Freibad. Das wäre auch komisch, wenn da jeder mit seinem Grill hingehen würde.

Die sommerliche Wunschtraumvorstellung war also gesäät und über die folgenden heißen Sommer manifestiert.

“So, das mit den heißen Sommern hat ja schonmal super geklappt! Das können wir auch erstmal kein weiteres Jahr mehr so arrangieren. Wie sollen wir jetzt die Menschen dazu bringen, ihr Geld wirklich in ihre Sommerausstattung zu stecken?”
“Es würde schon genügen, wenn sie ein fixes jährliches Budget nicht ausgeben könnten. ”
“Zum Beispiel für …. Bekleidung?”
“Was für ein dämlicher Vorschlag, Kleidung kostet doch fast nichts mehr, das sind doch Peanuts. Außerdem gibt es kaum eine Möglichkeit, den Zugang zu Kleidung abzuschotten.”
“Dann vielleicht…. keine Autos mehr?”
“Himmel! Mit den Autoschurken legen wir uns nicht an, mit denen zieht jeder am Ende den Kürzeren.”
“Wie wäre es, wenn die Leute nicht in den Urlaub fahren könnten?”
“Hmmmm…. erzählen Sie mal, wie Sie sich das vorstelllen!”
…….

Den Rest der Geschichte kennen wir ja.
Und so kam es, dass in diesem Jahr unzählige ungenutzte Pools in den Gärten stehen.